«Reporter»: Mythos Matterhorn

Er hat, mit seiner Kamera ausgerüstet, schon so manchen Berg erklommen: Filmemacher Matthias Lüscher. Im «Reporter» will er nun auf und hinter die Fassade eines weltbekannten Fotosujets blicken – dem Matterhorn. Obwohl er die Gefahren des Berges kennt, will er unbedingt da hoch. Drum macht er es nicht alleine, sondern zusammen mit Bergführer Anjan Truffer.

Kein anderer Berg der Welt übt eine solche Anziehung aus. Das Matterhorn oder «Horu», wie es die Einheimischen nennen, ist ein Magnet für Bergsteigerinnen und Bergsteiger all over the World. Sie scheuen keine Mühen und Kosten, um einmal auf dem bekannten Gipfel stehen zu dürfen.

Riskanter Gipfelsturm

Aber kein anderer Berg dieser Welt hat so viele Todesopfer zu beklagen: Jährlich sterben durchschnittlich sechs Menschen am Matterhorn. Darunter letztes Jahr auch ein Bergführer mit seinem Klienten, als ein Fixseil aus dem Fels brach.

Ist das Bergsteigen in den letzten Jahren gefährlicher geworden? Bröckelt der Berg aufgrund des schwindenden Permafrosts? Sind die Alpinistinnen und Alpinisten weniger gut vorbereitet als früher? Oder ist einfach zu viel los am bekanntesten Berg der Schweizer Alpen? Diesen Fragen geht Filmemacher Matthias Lüscher in der Reportage «Mythos Matterhorn» zusammen mit dem Zermatter Bergführer Anjan Truffer nach.

Anjan war schon über zweihundert Mal ganz oben und hat als Chef der Bergrettung Zermatt unzählige Rettungen am Berg durchgeführt. Er kennt das Horu wie kein Zweiter.

Schau dir jetzt den «Reporter» an:

Wir haben Matthias Lüscher übrigens auch mal erzählen lassen, wie das so ist, wenn man auf einer verschneiten Bergspitze dreht. Weshalb er immer wieder den Kick im Extremen sucht, verrät er dir in unserer Rubrik «Mein Senf».

Text: SRF/SRG Insider
Bild: SRF

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