Programmtipps

SRF-Podcast: «Die raffinierte Lüge»

Pack deinen Aluhut aus – Verschwörungstheorien haben nämlich wieder Hochkonjunktur! Doch wie kann es überhaupt so weit kommen? Warum fallen wir Menschen immer wieder auf solche absurden und nicht überprüfbaren Informationen herein? Und wie gelangen sie in die Medien? SRF versucht mit der vierteiligen Serie «Die raffinierte Lüge» im Podcastfeed «Hotspot» genau solche Fragen zu beantworten.

Porträt von Roger Brändlin, Moderator Podcast «Die raffinierte Lüge»

Worum geht's?

Desinformation, Fakenews und Verschwörungstheorien: Momentan haben sie gerade wieder Hochkonjunktur. Doch das ist nichts neues. Verschwörungstheorien und Fakenews geistern immer wieder durch unsere Gesellschaft. So war es bei den Terroanschlägen von 9/11 und so ist es heute bei der weltweiten Corona-Krise.

Und immer wieder fallen die Medien und ihr Publikum auf Lügen herein, die von anonymen Akteuren mit subtilen Techniken verbreitet werden. Doch warum ist das so? Wie und warum lassen sich Medien manupulieren?

Die «Echo der Zeit»-Redaktion liefert mit dem Podcast «Die raffinierte Lüge» Antworten auf die Fragen rund um Fakenews und Medienmanipulation.


Teil 1: Corona, HIV und der Geheimdienst

Ein Virus aus einem Labor – als Biowaffe! Coronavirus? Nein, das HI-Virus. In den 1980er-Jahren kursierte die Theorie, es sei gezüchtet worden, um damit gezielt Minderheiten auszulöschen. Der sowjetische Geheimdienst KGB hatte die «Aids-Lüge» in die Welt gesetzt. Manche glauben noch immer an sie.

Was lernen wir aus diesem Beispiel? Wie raffiniert sind die Geheimdienste beim Manipulieren von Medien? Wie haben sich Desinformation, Fake News & Co. seither verändert?


Teil 2: Medikamente, Tabak und PR-Tricks

Eine Pharmafirma, die ihr Medikament äusserst aggressiv bewirbt und so die Opioid-Krise in den USA mitverursacht, mit Hunderttausenden Drogentoten. Purdue hat das Suchtrisiko seines Schmerzmittels heruntergespielt und das Mediennarrativ zu kontrollieren versucht. Auch andere Firmen benutzen Tricks.

Wie gehen Firmen dabei vor? Wie raffiniert sind sie beim Manipulieren von Medien?


Teil 3: Deepfake – gefährlich/überschätzt?

War das wirklich Donald Trump? Algorithmen und künstliche Intelligenz können jeden imitieren und alle alles sagen lassen. Sogenannte Deepfakes haben das Potenzial, grossen Schaden anzurichten. Doch sind sie auch über Einzelfälle hinaus gefährlich?

Wie sollen wir mit Deepfakes umgehen? Wie raffiniert lassen sich mit ihnen die Medien manipulieren? Und: Welche Gegenmittel gibt es?


Teil 4: Was tun gegen Desinformation?

Die Medienmanipulatoren scheinen übermächtig. Doch es gibt viele, die sich ihnen entgegenstellen: Die Investigativ-Journalisten der Plattform Bellingcat. Oder Stopfake, eine Initiative zur Bekämpfung der Desinformation in der Ukraine. Deren Aufklärungsarbeit kann Früchte tragen. Aber genügt das?

Wie lassen sich Manipulationen erkennen? Und wie verhindern?


Bonusfolge: Alternative Rebellen

Ein Rebell, das sei er, sagt Christof Moser. Er hat schon zwei Mal ein alternatives Medium mitgegründet: Den Infosperber und die Republik. Alternative Medien sind Online-Plattformen und YouTube-Kanäle, die sich gegen die klassischen Medien auflehnen. Um diese Alternative geht's in dieser Bonusfolge.


Übrigens: Hast du bereits «Die Genderfalle» gebingt? Falls nicht, kannst du das ja noch nachholen. Diese gehört ebenfalls zum Podcastfeed «Hotspot», dem neuen Zuhause für Audioserien von SRF, lanciert von Chefredaktion Radio und SRF News.


Text: SRF
Bild: SRF

Tags: Audio Fakenews hotspot medienmachen podcast programmtipp verschwoerungstheorien

Kommentare

Lade Kommentare...
Noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar hinzufügen

Leider konnte dein Kommentar nicht verarbeitet werden. Bitte versuche es später nochmals.

Danke für deinen Kommentar. Dein Kommentar wird moderiert und erscheint hier, sobald er freigeben wird.
Bei Freischaltung erhälst du ein Email auf {author_email}.