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«Reporter»: Corona Hotspot New York

Wenn du schon mal in New York warst, kennst du wahrscheinlich das Gefühl: Du schlenderst durch die Strassen, erkennst einige Ecken aus deinen Lieblingsfilmen oder -serien wieder und kommst dir dadurch irgendwie «wie im Film» vor. Also so einem klassischen Unterhaltungsstreifen. Im Moment ist die Metropole aber nicht wieder zu erkennen und gleicht mehr einem apokalyptischen Thriller. «Reporter» zeigt dir New York, wie du es noch nie gesehen hast.

Protagonist David Nkusi in den leeren Strassen von New York.

«If I can make it there, I'll make it anywhere. It's up to you, New York, New York...» Das Lied von Frank Sinatra ist eine Art Hymne für New York. Die Weltmetropole gilt als Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten und Träume. Die Corona-Krise hat nun alles verändert. Die Stadt, die immer wach war, ist im Tiefschlaf.

Eine Reise durch den Stillstand

25'000 Bars und Restaurants sind geschlossen, die Schulen öffnen nicht vor September. Und ein New Yorker Arzt sagt: «Ich war noch nie so müde wie jetzt.» Mit mehr als 18'000 Toten gilt New York als das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA. «Reporter» geht auf eine surreale Reise durch die leeren Strassen von New York.


Oliver Stumm in seinem Café in New York

Der ganze Glanz ist nicht da, wenn es keine Leute hat.

Der Zürcher Musikproduzent Oliver Stumm öffnet die Tür zum geschlossenen Café Select, seinem ikonischen Schweizer Restaurant in Soho.


Eliane Brechbühl, eine junge Forscherin aus Bern.

Im Moment ist es manchmal fast ein wenig spooky.

Die Bernerin Eliane Brechbühl zeigt das Labor, in dem sie an der Forschung gegen die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus mitarbeitet.


Die Zürcher Sängerin Sue Mathis im leeren Broadway.

Für den Broadway ist das ein ganz tiefer Einschnitt.

Die Zürcher Sängerin Sue Mathys performt eine überraschende «One-Woman-Show» auf dem leeren Times Square.


David Nkusi in den leeren Strassen von New York.

Im Moment ist das ein New York, das Angst hat.

David Nkusi, ein in Vevey geborener Fahrradkurier, führt durch die ausgestorbenen Häuserschluchten von Big Apple.


Die Geschichten und Szenen, die Reporter Jean-Cosme Delaloye eingefangen hat, erzählen von einer Stadt, die gesichtslos und leblos wirkt, seit sie das Epizentrum der Corona-Pandemie geworden ist. Aber wie immer in New York lebt die Hoffnung auf ein Comeback.

Wie Frank Sinatra in «New York, New York» sang: «Die Kleinstadt-Depression verflüchtigt sich. Ich fang nochmal ganz von vorn an. Im guten, alten New York.» Genau das wollen die New Yorker sobald wie möglich tun.


Schau dir jetzt den «Reporter» aus New York an:


Bild: SRF/SRG Insider
Text: SRF

Tags: lockdown reporter

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