Programmtipps

Reportagereihe «Kauf mich!» auf SRF zwei

Kauf mich! Kauf mich! Kauf mich! Ende November ist wieder «Black Friday» und die Rabatte sind verlockend. Wie sieht es bei dir aus? Bist du eher Team Kaufrausch oder Team Verzicht? SRF blickt hinter die Kulissen dieser gigantischen Marketing-Aktion und porträtiert sechs Menschen, die je einen unterschiedlichen Blickwinkel auf das Thema Konsum haben.

Aron Cash hält ein Paar Sneaker in einer Plexiglas-Box in seinen Händen

«Kauf mich!» besteht aus sechs filmischen Reflektionen über Menschen, deren Leben sich in unterschiedlicher Art und Weise um Konsum, Schnäppchenjagt, Rabatte und Co. dreht. Die Reportagen blicken hinter die Kulissen des Konzepts «Schnäppchenjagd» und hinter die gigantische Marketing-Aktion «Black Friday». Dabei werden alle Seiten des kollektiven Konsumrausch gezeigt – vom schnellen Gefühlshoch bis zur dunkelsten Schattenseite.


Sechs Filme – Ein Thema

Gibt es das Glück im Sonderverkauf? Bin ich, was ich kaufe oder kaufe ich, was ich bin? Sechs Filme, die genau diesen Fragen nachgehen.

Porträt von Xenia Tchoumi

«Like me, click me, buy me»

Xenia Tchoumitcheva gehört zu den erfolgreichsten Influencerinnen der Schweiz. Mit ihrer Werbung beeinflusst sie geschickt das Kaufverhalten junger Konsumentinnen und Konsumenten. Der Online-Experte Aldo Gnocchi zeigt auf seiner persönlichen Customer-Journey wie Onlinehändler mit Cookies, Targeting, Tracking und Tricks Konsumentinnen und Konsumenten zu ihren Produkten lotsen.


«SOLD»

Aron Cash ist Reseller. Neben seinem Job als Junior-Programmierer verkauft er limitierte Marken-Sneakers. Der junge Geschäftsmann profitiert von der künstlich geschaffenen Knappheit spezieller Sneakers und verdient damit fast so viel Geld wie in seinem regulären Job. Er profitiert davon, dass Menschen viel Geld für ein Paar Schuhe ausgeben.

Aron Cash hält ein paar weisse Sneaker in einer Box aus Plexiglas in den Händen
Aron Cash hält ein paar weisse Sneaker in einer Box aus Plexiglas in den Händen

«SOLD»

Aron Cash ist Reseller. Neben seinem Job als Junior-Programmierer verkauft er limitierte Marken-Sneakers. Der junge Geschäftsmann profitiert von der künstlich geschaffenen Knappheit spezieller Sneakers und verdient damit fast so viel Geld wie in seinem regulären Job. Er profitiert davon, dass Menschen viel Geld für ein Paar Schuhe ausgeben.


Eine Frau sitzt in der Fahrerkabine eines Paket-Krans der Post

«Wo die Post abgeht»

Im Paketzentrum Härkingen bearbeiten 400 Postangestellte bis zu 325‘000 Pakete pro Tag . Was mag in den hunderttausend Paketen wohl sein, die sie jeden Tag sortieren? Viele Mitarbeitende stellen sich diese Frage schon lange nicht mehr. Sie sind froh, dass ihnen der Paketboom einen sicheren Job beschert. Und doch wundern sie sich über die scheinbar ungebremste Konsumlust.


«Ich bin ein Schnäppli-Jäger»

Rafael ist sozusagen ein professioneller Schnäppchenjäger. Durchschnittlich zwei Stunden pro Tag sucht er nach dem besten Deal. Der versierte User kennt Tricks und Vorgehensweisen, um an die günstigsten Angebote zu kommen. Hat er ein «Schnäppli» entdeckt, verschafft ihm das einen Adrenalin-Kick.

Raphael steht in einem Supermarkt-Gang, er stützt sich auf einem vollen Einkaufswagen ab
Raphael steht in einem Supermarkt-Gang, er stützt sich auf einem vollen Einkaufswagen ab

«Ich bin ein Schnäppli-Jäger»

Rafael ist sozusagen ein professioneller Schnäppchenjäger. Durchschnittlich zwei Stunden pro Tag sucht er nach dem besten Deal. Der versierte User kennt Tricks und Vorgehensweisen, um an die günstigsten Angebote zu kommen. Hat er ein «Schnäppli» entdeckt, verschafft ihm das einen Adrenalin-Kick.


Antikapitalist Philippe im Porträt

«Ich bin ein Antikapitalist»

«Konsum macht nicht glücklich», davon ist Philippe überzeugt. Der gelernte Detailhandelsfachmann beobachtet, wie Konsum zur Sucht werden kann und wie die Menschen sich bei einem Schnäppchen vergessen können. Er wünscht sich weniger Konsum und mehr Solidarität und Gerechtigkeit.


«Was übrig bleibt»

In Ghanas Hauptstadt Accra liegt die grösste Elektroschrottdeponie Europas. Hier verbrennen junge Männer elektronische Geräte, um an verwertbares Metall zu kommen. Der Umweltingenieur Mathias Schluep zeigt die Kehrseite der Konsumgesellschaft. SRF begleitet ihn nach Accra, wo er eine nachhaltige Recyclingindustrie aufbauen will.

Ein junger Mann hämmert auf dem Schrottplatz mit einem Hammer auf ein Elektroschrottteil
Ein junger Mann hämmert auf dem Schrottplatz mit einem Hammer auf ein Elektroschrottteil

«Was übrig bleibt»

In Ghanas Hauptstadt Accra liegt die grösste Elektroschrottdeponie Europas. Hier verbrennen junge Männer elektronische Geräte, um an verwertbares Metall zu kommen. Der Umweltingenieur Mathias Schluep zeigt die Kehrseite der Konsumgesellschaft. SRF begleitet ihn nach Accra, wo er eine nachhaltige Recyclingindustrie aufbauen will.


Schau dir jetzt die Reportagereihe «Kauf mich!» an:


Text: SRF/SRG Insider
Titelbild: SRF/Silvio Gerber
Bild 1: SRF/Arthur Touchais
Bild 2: SRF/Silvio Gerber
Bild 3: SRF
Bild 4: SRF/Silvio Gerber
Bild 5: SRF
Bild 6: SRF

Tags: dok marketing reportage

Kommentare

Lade Kommentare...
Noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar hinzufügen

Leider konnte dein Kommentar nicht verarbeitet werden. Bitte versuche es später nochmals.

Danke für deinen Kommentar. Dein Kommentar wird moderiert und erscheint hier, sobald er freigeben wird.
Bei Freischaltung erhälst du ein Email auf {author_email}.