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«DOK»: Starbucks ungefiltert

Mit 28’000 Cafés in 75 Ländern ist die international tätige Starbucks Coffee Company zu einem Symbol der Globalisierung geworden. Die Filmemacher Gilles Bovon und Luc Hermann haben genauer untersucht, welche Strategien hinter dem Erfolg von Starbucks stehen.

Gedacht war es nämlich anders: Ursprünglich sollte Starbucks ein Statement gegen Konsum darstellen – ganz im Sinne der amerikanischen Hippiekultur der 60er- und 70er-Jahre. Seattle war damals ein Zentrum dieser Gegenkultur und dort entstand Starbucks. Doch Starbucks hat aus dem Alltagsgetränk Kaffee ein weltweit beliebtes Lifestyleprodukt gemacht, für welches die Kunden auch gerne tiefer in die Tasche greifen.

Der Gründer Howard Schultz schuf ein Imperium, das zu einem der grossen Symbole der Globalisierung wurde und Millionen Kunden an sich bindet. Die gewaltige Marketingmaschinerie basiert auf sozialem Engagement und humanistischen Leitbildern ebenso wie auf der Betonung von Spitzenqualität und Verantwortungsbewusstsein den Kaffeeerzeugern und der Umwelt gegenüber.

Starbucks, so heisst es, will seinen Kunden qualitativ hochwertigen Kaffee anbieten und dabei helfen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Hinter dem riesigen Erfolg verbirgt sich jedoch eine etwas grauere Realität, die dem Unternehmen auch Kritik einbrachte. Dazu zählen das Rentabilitätsstreben, der damit einhergehende Druck auf die Mitarbeiter, der Verkauf von Fast-Food-Produkten, ein umstrittenes Kaffeelabel und nicht zuletzt auch die von der EU scharf kritisierte Steueroptimierungsstrategie.

Die Analyse von Gilles Bovon und Luc Hermann zeigt, mit welch geschickter Strategie Starbucks zur Marke wurde, die sie heute ist. Starbucks ungefiltert.


Schau dir die ganze DOK an:


Text: SRF
Bild: SRF

Tags: dok srfdok

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