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«DOK»: Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Viele Menschen erwarten die Frühlingsfeiertage sehnlichst – endlich Ruhe von den E-Mails, den ständigen Unterbrechungen im beruflichen Alltag und dem Gefühl, sich im hohen Tempo zu verlieren. Die Technologie steigert die Arbeitseffizienz. Die Menschen in den Industrieländern sparen laufend Zeit ein – und haben am Ende doch immer weniger davon. Was läuft da schief? Das fragt sich der deutsche Filmemacher Florian Opitz in seinem Dokumentarfilm «Speed».

Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen besucht der deutsche Dokumentarfilmer Florian Opitz einen Journalisten, der ein halbes Jahr auf Internet und Handy verzichtet hat. Opitz stellt sich der Frage, ob er selbst Burn-out-gefährdet ist und reist nach London ins Bankenviertel, wo man daran arbeitet, aus Sekundenbruchteilen noch mehr Kapital zu schlagen. Er besucht auch einen erfolgreichen Banker, der «ausgestiegen» ist und in der Schweiz ein kleines Bergrestaurant betreibt, sowie eine Schweizer Bauernfamilie, die zwar nicht viel Zeit hat, sich diese aber selber einteilen kann und damit sehr glücklich ist.

Dann führt Opitz’ Reise nach Bhutan. Dort verordnet die Regierung den Menschen, Zeit für sich zu haben und zu nutzen – und ist überzeugt, dass die Leute im Land deshalb so zufrieden sind.

Auf seiner Reise begegnet Opitz Menschen, die die Beschleunigung antreiben, aber auch solche, die versuchen, Alternativen zur allgegenwärtigen Rastlosigkeit zu finden und zu leben. Auf seiner Suche entdeckt er: Ein anderes Tempo ist möglich – man muss es nur wollen.


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Quelle: SRF
Bild: SRF

Tags: dok programmtipp

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