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«DOK»: Kambodscha – Exotische Welt am Wasser

Kennen wir nicht alle jemanden, der irgendwann mal mit dem Rucksack durch Kambodscha gereist ist? Durchaus verständlich, denn traumhafte Sandstrände und geheimnisvolle Dschungel verlocken zu einer Reise in den Golf von Thailand. Das Königreich Kambodscha ist reich an Schätzen aller Art und zugleich eines der ärmsten Länder der Welt. SRF-«DOK» erkundet dieses faszinierende Land.

Schwimmende Dörfer

In Kambodscha befindet sich eines der fischreichsten Binnengewässer der Welt: der Tonle Sap. Sein Ausmass ist fast so gigantisch, wie jenes eines Ozeans. Hier leben die Menschen in schwimmenden Dörfern. Diese Dörfer bieten ihnen alles, was sie zum leben benötigen: Von Supermärkten und Restaurants über Werkstätte bis zu einem schwimmenden Tempel. Jeden Morgen machen die Mönche ihre Runde durch die Gemeinde, im Ruderboot.

Die Ära der Bambuseisenbahn

Eine Eisenbahn aus Bambus, auch das gibt es in Kambodscha. Mok Mao hat 23 Jahre lang seine aus Bambusstäben konstruierte Leichtbaubahn über die ramponierten Gleise der stillgelegten Staatsbahn gesteuert, sozusagen ein Bambusersatzverkehr. Für Menschen und Fracht waren die selbst gebauten Schienenwagen oft die einzige Möglichkeit, schnell von einem ins andere Dorf zu kommen. Doch nun soll die richtige Eisenbahn ihren Betrieb wieder aufnehmen. Dafür werden die alten Gleise abgerissen. Die Ära der Bambuseisenbahn geht zu Ende. Moks kleine Bahn kommt aufs Abstellgleis.


Tauche ein, ins Königreich Kambodscha:


Bild: SRF/NDR/nonfictionplanet/Steven Gall
Text: SRF/SRG Insider

Tags: dok menschsein reisen

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