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«DOK»: Karl Lagerfeld – Modezar

Karl Lagerfeld war in der Welt der Mode eine Ausnahmeerscheinung. Er erneuerte das Modehaus Chanel und wurde selbst zum Star. Am 19. Februar 2019 verstarb er 85-jährig in seiner Wahlheimat Paris.

Zeit seines Lebens war er unterwegs in Sachen Stil. Karl Lagerfeld fand seine Berufung bereits als Jüngling 1950 in einem Hamburger Hotel. Nach der dortigen Dior-Schau stand sein Entschluss, nach Paris zu gehen, um Mode zu machen, fest. Davon erzählt Karl Lagerfeld in dieser Dokumentation aus dem Jahre 2017 ebenso wie von seiner grossbürgerlichen Herkunft und Kindheit in Schleswig-Holstein und seinem Vater, der Hersteller von «Glücksklee»-Milch war. Prägender noch war der Einfluss der Mutter, die er in einer Filmsequenz als seine persönliche Stilikone zeichnet.

Er spricht über Menschen, die ihn in späteren Jahren geprägt haben, und die er geliebt hat – wie seinen Freund Jacques de Bascher, den er bis zu dessen AIDS-Tod begleitete. Ehemalige Mitschülerinnen erinnern sich im Film an «Karl Otto» als netten Jungen in Bad Bramstedt, der im Unterricht ständig zeichnete und Abendkleider für sie entwarf.

Zu Wort kommen der Göttinger Verleger seiner Bücher, Gerhard Steidl, der über Lagerfelds eiserne Präzision spricht, die Chefredakteurin der Vogue Deutschland, Christiane Arp, sowie Lagerfelds Leibwächter Sébastien, ein ehemaliger Boxer aus der Pariser Vorstadt.


Schaue dir den DOK-Film von Gero von Boehm über Karl Lagerfeld an:


Text: SRF
Bild: SRF

Tags: dok mode modedesign programmtipp srfdok

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