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«Kontext»: Airbnb

Privater Wohnraum – mit anderen Gästen geteilt – als Alternative zu muffigen Hotelzimmern und sterilen Ferienwohnungen. Eine Erfolgsgeschichte. Doch die Kritik am Übernachtungsportal wird lauter. «Kontext» zeigt anhand von Amsterdam und Basel auf, wie das Angebot genutzt und reguliert wird.

Markt reguliert

In Amsterdam beklagt sich die Bevölkerung immer lauter über Touristen, die in privaten Wohnungen übernachten: Das Geräusch der Rollkoffer auf dem Kopfsteinpflaster, die Nachtruhestörungen durch Party feiernde Gäste und der Abfall, der auf der Strasse landet. Die Stadtregierung hat mit Airbnb ausgehandelt, dass Privatwohnungen nur noch während 60 Tagen pro Jahr vermietet werden dürfen.

Marktlücke gefüllt

In Basel ist die Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten zu Spitzenzeiten gross, etwa im Frühjahr während der Uhren- und Schmuckmesse oder der Art Basel. Durch die Tausenden von Touristen kommen die Hotels an ihre Grenzen – seit Airbnb auf den Plan getreten ist, hat sich die Situation entspannt. Und doch suchen die Behörden nach Lösungen, um die Konkurrenz zur Hotellerie zu regulieren.

Braucht es denn diese Regulierungen? «Kontext» diskutiert darüber mit Airbnb-Länderchef Alex Schwarz und Felicitas Huggenberger vom Zürcher Mieterinnen- und Mieterverband.


Ausstrahlung: Mittwoch, 12. April, 09.02 Uhr auf Radio SRF 2 Kultur.
«Kontext» kann man aber auch ganz gemütlich online auf der Website von Radio SRF 2 Kultur nachhören.


Text: SRF/lv
Bild: Viaggio Routard via flickr.com

Tags: nutzungsverhalten

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