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«Inked»: Geschichten, die unter die Haut gehen

Bettina Bestgen porträtiert in ihrer neuen Webserie «Inked» Menschen mit einzigartigen Tätowiergeschichten, die unter die Haut gehen. Wir haben mit Bettina über Tattoo-Stories, die Kings in der Szene und ihr erstes Tattoo gesprochen.

Geschichten, die wortwörtlich unter die Haut gehen: Bettina Bestgen porträtiert Menschen mit einzigartigen Tätowiergeschichten. Darunter die einflussreichsten Tätowierer der Schweiz, Prominente und Normalos mit abnormalen Bildern auf ihrem Körper. Das ist «Inked».

«Stürmen» war nicht

Bettina selbst war 18 Jahre alt, als sie ihr erstes Tattoo hat stechen lassen – «es half alles ‹Stürmen› nichts, meine Mama hat darauf bestanden, dass ich volljährig sein musste», erinnert sie sich. Was es war? «Ein Skelett am Fuss.» Das muss wehgetan haben! «Sauweh!» Und war die Mama begeistert? «Nö.»

In der Serie möchte Bettina die Vielfalt der Tattoo-Welt aufzeigen. Und sie möchte Geschichten teilen. Diese handeln von Geheimnissen, vom Tod, von ganz persönlichen Erlebnissen, von der Herkunft der Tätowierkunst in der Schweiz – und auch lustige Situationen kommen nicht zu kurz. «Ich möchte nicht vorführen, was richtig oder falsch, schön oder ‹grusig› ist. Aber ich möchte zeigen, was und wen es alles gibt», so Bettina.

Eine Premiere!

Wenn man Bettina nach den Highlights der Serie fragt, sei das für sie beinahe so, als ob man eine Mutter nach ihrem Lieblingskind fragen würde. Dafür verrät sie uns aber, welches Treffen aber das aufwendigste war: Jenes mit der Familie Leu – sie ist weltbekannt für ihre Tätowierkunst und so etwas wie «de King ufem Häfi» in der Tattoo-Szene. Bettina und ihr Team haben es aber geschafft, ein Portrait im Studio der Family drehen zu dürfen. «Das gab es noch nie», so Bettina.


Die 12-teilige Webserie startet am Montag, 21. November 2016, auf srf3.ch/inked, Play SRF und dem Youtube-Kanal von «Inked».


Text: Laura Clauderotti
Bilder: SRF

Tags: inked srfvirus webonly webserie

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