Programmtipps

«DOK»: Meine Tochter Anne Frank

Im März 1945 starb Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Sie wurde nur 15 Jahre alt. Raymond Ley, Autor und Regisseur des Dokudramas, möchte die kurze Lebensgeschichte von Anne darstellen und dabei auf ihre Wünsche und Fantasien, ihre Ängste und ihre Normalität eingehen. Die Produktion zeichnet in aufwendigen Spielszenen das kurze Leben nach und bezieht dabei verschiedene Zeitzeugen mit ein.

Der Film folgt Anne Franks Schicksal von der glücklichen Kindheit über das Versteck im Hinterhaus in Amsterdam bis zu ihrem Tod im KZ Bergen-Belsen. Im Mittelpunkt steht dabei die Beziehung von Vater und Tochter. Otto Frank der als Einziger den Verrat an den Hinterhausbewohnern überlebt hat, erhält nach seiner Heimkehr aus dem Vernichtungslager Auschwitz das Tagebuch seiner toten Tochter. Er liest von ihren geheimsten Träumen und Sehnsüchten von Liebe, Freiheit und Sexualität.

70 Jahre nach ihrem Tod erzählt «Meine Tochter Anne Frank» die kurze Lebensgeschichte des jüdischen Mädchens bildgewaltig, emotional und authentisch. Interviews mit den wenigen noch lebenden Menschen, die Anne kannten holen die Spielhandlung immer wieder in die Realität zurück. Es ist die Geschichte eines selbstbewussten Mädchens, dessen Leben viel zu früh ein grauenvolles Ende fand.


Sendungen verpasst? Dann kannst du sie auch online anschauen. Beachte aber: Gewisse Sendungen können aus rechtlichen Gründen nur sieben Tage nach Ausstrahlungsdatum online abgerufen werden.

Zu allen DOK-Sendungen


Quelle: Media Relations
Bild: SRF

Tags: dok dokudrama srfdok

Kommentare

Lade Kommentare...
Noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar hinzufügen

Leider konnte dein Kommentar nicht verarbeitet werden. Bitte versuche es später nochmals.

Danke für deinen Kommentar. Dein Kommentar wird moderiert und erscheint hier, sobald er freigeben wird.
Bei Freischaltung erhälst du ein Email auf {author_email}.