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«Espresso»: ETH will das Internet neu erfinden

Das aktuelle Internet hat seine Ursprünge in den USA. Eine neue Version könnte jedoch in der Schweiz entstehen. In Zürich planen Wissenschaftler ein revolutionäres Projekt, welches in 15 bis 20 Jahren die Welt verändern soll.

Mit dem «neuen» Internet sollen vor allem zwei Mängel des jetzigen Internets aufgehoben werden: Unzuverlässigkeit und Unsicherheit. Um an dieser Vision zu arbeiten, gab Professor Adrian Perrig sogar seinen Lehrstuhl in Amerika auf und arbeitet nun an der ETH Zürich. Mit dem neuen Internet sollen hauptsächlich zwei Mängel behoben werden: Unsicherheit und Unzuverlässigkeit. Dass es heute beispielsweise immer wieder zu Unterbrüchen der Datenverbindung kommt, sei für gewöhnliche Nutzer zwar harmlos. Wenn man aber bedenke, dass Elektrizitätswerke übers Internet gesteuert sind oder dass medizinische Operationen per Kameraübertragung von weither gesteuert werden, dann vertrage es eigentlich keinen Unterbruch, so Perrig.

Zudem könne nicht ausgeschlossen werden, dass gesendete Daten ausspioniert werden. Auch dieses Problem soll behoben werden. Denn mit Perrigs Lösung läge die jeweilige Hoheit zur Entschlüsselung der Daten bei den einzelnen Ländern.

Wie reell sind aber die Chancen, dass sich das Projekt durchsetzt? «Espresso» widmet dem Thema eine Sendung.

Ausstrahlung: Freitag, 25. Oktober 2013, 08.10 Uhr, Radio SRF 1

Zur Sendung

Sendung verpasst? Dann kannst du sie auch online ansehen. Beachte aber: Gewisse Sendungen können aus rechtlichen Gründen nur sieben Tage nach Ausstrahlungsdatum online abgerufen werden.

Quelle: SRF
Bild: Colourbox

Tags: espresso eth internet programmtipp

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