Meinungen

Satire – der unvollständige Nachrichtenersatz

Egal ob «Giacobbo/Müller», Oliver Welke von der «heute-show» oder der amerikanische Late-Night-Moderator Jon Stewart – Satiriker polarisieren, bringen uns zum Lachen und informieren zugleich über aktuelle und relevante Themen. Wird Satire nun immer mehr zum Nachrichtenersatz?

Satire ist längst nicht nur Unterhaltung, sondern informiert und thematisiert Missstände. Doch wie viel vermag sie wirklich in einer Gesellschaft zu bewegen? Die Macht und Möglichkeiten der Satire wurden im Bildungsseminar der SRG Zürich Schaffhausen «Mehr als nur lustig: Satire als Chance zur Vermittlung journalistischer Inhalte» diskutiert.

Für Guido Keel, Journalistik-Dozent und Moderator, orientiert Satire über aktuelle oder relevante Themen. Dank der humoristischen Einbettung sind zudem auch komplexe Zusammenhänge für das Publikum leicht verständlich. «In den USA bilden sich junge Leute nicht durch die Nachrichten, sondern indem sie die Late Night Show des Satirikers Jon ­Stewart anschauen», sagte Keel. Und das, obwohl sich der US-Komiker vehement dagegen wehrt, seine Arbeit als journalistisch zu betiteln.

Aber wo liegt der Unterschied zwischen satirischen und journalistischen Inhalten? Welche Wirkung hat Satire auf das Publikum? Und wie sieht Viktor Giacobbo seine Aufgabe und seinen Einfluss?

Hier kannst du den vollständigen Artikel aus LINK 6/2014 nachlesen:

Zum Bericht


«Wenn Satire allen gefällt, läuft etwas schief»

Satire bewegt diejenigen, die damit ihre Meinungen kundtun, und diejenigen, die sich über sie aufregen. Dieser Ansicht ist Kabarettist und Satiriker Michael Elsener. W ozu es Satire braucht und weshalb sie nicht jeder gut finden darf, erklärt Elsener im Interview mit LINK:

Zum Interview


Text: LINK 6/2014; Olivia Gähwiler
Bilder: «Giacobbo/Müller» ( (© SRF/Heinz Stucki); Guido Keel und Viktor Giacobbo (© Oscar Alessio); Porträt Michael Elsener (© Alexandra Wey)

Tags: giacobbomueller information journalismus satire seminar srgzhsh

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