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«Nachgefragt»: Was erwartet die Teilnehmenden des zweiten Web-Only-Contests?

Nach dem erfolgreichen Web-Only-Contest 2013 sucht die SRG erneut nach Ideen für Mini-Web-Serien. Was erhoffen sich die Projektverantwortlichen vom diesjährigen Contest? Und worauf wird bei der Auswahl der Siegerprojekte besonders geachtet? SRG Insider hat bei Sven Wälti, Verantwortlicher Koproduktionen bei der SRG, nachgefragt.

Die sechs Gewinner-Serien des ersten Web-Only-Contests sind bestimmt und können online angesehen werden. Nun werden erneut Ideen für Web-Serien gesucht. Was erhoffen sich die Projektverantwortlichen vom zweiten Web-Only-Contest? Weshalb richtet sich der Wettbewerb speziell an Junge? Und auf welche Aspekte wird bei der Gewinnerauswahl besonders geachtet? Sven Wälti, Verantwortlicher Koproduktionen bei der SRG, gibt Auskunft.

SRG Insider: Aus welchen Gründen wurde entschieden, einen zweiten Web-Only-Contest zu lancieren?

Sven Wälti: Wir waren sehr zufrieden mit der ersten Runde, sowohl von der Qualtät der Serien wie auch von der Resonanz her. In der zweiten Runde wollen wir auf unseren bisherigen Erfahrungen aufbauen. Wir erhoffen uns erneut viele spannende Eingaben und sind auch optimistisch, dass wir mit dieser 2. Staffel noch einen Gang zulegen können.

Der Schwerpunkt der zweiten Wettbewerbsrunde liegt auf «interaktiven und interregionalen Projekten, sowie Live-Projekten». Was heisst das konkret?

Die bisherigen Web-Serien wurden alle eher klassisch produziert. Wir möchten nun, dass noch mehr mit den Möglichkeiten des Internets gespielt wird und eine Interaktion stattfinden kann. Sei es dadurch, dass der Zuschauer mitbestimmt, wie sich die Serie entwickelt oder durch Formate, bei denen die Geschichten in irgendeiner Form «weiterleben». Auch ist es immer im Sinne der SRG, wenn Programme sprach- und regionenübergreifend sind. Und schliesslich wäre es spannend, wenn wir eine Live-Serie hätten. Im Moment bewegt man sich auf unseren Plattformen eher zeitversetzt und «on demand».

Der Wettbewerb richtet sich speziell an Junge. Weshalb?

Wir möchten mit den Web-Only-Serien ein neues, junges und webaffines Publikum anziehen. Diese Leute sind unsere Zukunft und werden das Fernsehen anders erleben.

Was muss ein Projekt mitbringen, um in die engere Auswahl zu kommen?

Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlangen wir ein kurzes, knackiges Dossier, in welchem klar beschrieben wird, was geplant ist. Auch der finanzielle Aspekt ist wichtig, die Budgets müssen eingehalten werden können. Bei der Auswahl der Siegerprojekte achten wir auf viele Aspekte: Kreativität, Witz, Spannung, Erzählton, Innovation, Professionalität... All das ist gefragt, um zu gewinnen!

Werden die Talente, die durch den Contest entdeckt werden, später auch weiter gefördert?

Und ob. Die Produzenten von «Break-Ups» (Jump Cut Productions) drehen aktuell eine grosse TV-Serie für RTS, «Station Horizon», auf die wir uns sehr freuen.


Du hast Interesse, noch bis zum 18. August 2014 am aktuellen Web-Only-Contest teilzunehmen? Informiere dich jetzt.

Weitere Infos

Eine Übersicht über die bereits produzierten Web-Serien 2013 findest du hier:

Zum Überblick

Möchtest du zudem erfahren, was die Web-Only-Serien mit Service public zu tun haben?

Zum Artikel

Interview: Sarah Singer
Bild Kachel: Symbolbild (© Colourbox.de)
Bild im Text: Sven Wälti (© SRG/Marcel Grubenmann)

Tags: nachgefragt online webcontest webonly webonlycontest webserien

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