Service public 6. October 2017

Treatment Award 2017: Das denken die Finalistinnen und Finalisten

«Selfie» – das war das Thema des diesjährigen Treatment Awards. Bereits zum fünften Mal wurde der Förderpreis von SRF, Telepool Zürich und dem Zurich Film Festival ausgeschrieben. Wir haben mit den sechs Finalistinnen und Finalisten über ihre Teilnahme, über ihr Drehbuchprojekt und die Bedeutung des Awards für sie gesprochen.


 AndreaAndrea (20)

«Es ist sehr toll, dass SRF mit dem Treatment Award den Drehbuchautoren Unterstützung bietet und ihnen überhaupt die Möglichkeit gibt, ihre Arbeit zu präsentieren – dies ist mir persönlich sehr wichtig. Ich bin bereits das vierte Mal beim Wettbewerb dabei und habe nicht damit gerechnet, dass ich ein zweites Mal ins Finale komme.»


AdrianAdrian (40)

«Der Treatment Award – oder mehr die Jury – übernimmt für mich praktisch die Rolle eines Produzenten, der mir Inputs gibt. Der Treatment Award ist in meinen Augen ein Gradmesser für das Schweizer Kulturschaffen, im Speziellen für das Schweizer Filmschaffen und das Drehbuchschreiben. Es ist genial und sehr wichtig, dass wir Schreibenden unsere Arbeit zeigen können. Dass man dabei auch die entsprechenden Leute kennenlernt – finde ich super.»


NadineNadine (27)

«Schreiben war schon immer ein Teil von mir. Nach meinem Schauspielstudium habe ich entschieden, den Master im Drehbuchschreiben zu machen. Der Treatment Award gibt mir die Möglichkeit in der Schweizer Filmszene Fuss zu fassen und an einem Feature-Projekt zu arbeiten. Dass sich eine Jury mit deinem Projekt auseinandersetzt und dir konstruktives Feedback gibt, ist sehr schön und bedeutet mir viel.»


KathrinKathrin (45)

«Der Treatment Award ist eine super Chance, auszuloten, ob meine Ideen bei den matchentscheidenden Instanzen (= Jury) ankommen. Das ist erst mein zweites Drehbuchprojekt und da möchte ich natürlich gerne Feedback dazu haben. Es ist schön, die Möglichkeit zu bekommen, einen Fuss in die Filmwelt zu setzen und Leute aus dem Business kennenzulernen.»


SerainaSeraina (32)

«Als in Berlin aufgewachsene Schweizerin, ist es toll hier mit dem Treatment Award die Möglichkeit zu erhalten, die Schweizer Filmbranche kennenzulernen. Ich habe es als sehr angenehm empfunden, dass das Pitching in einem kleinen Rahmen stattgefunden hat. Es ist nicht selbstverständlich, dass die Jury dein Treatment schon so gut kennt und dementsprechend sehr schön, auf so gut vorbereitete Leute zu treffen, welche dir konstruktive und berechtige Fragen stellen.»


Interview: Pascale Widmer
Bilder Finalist/innen: SRF/Thomas Züger
Collage: pw

 

 

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